Passwort vergessen?
  • Studie zur Akzeptanz von Genome Editing bei Lebensmitteln

    Ein Forscherteam der Universität Göttingen und der University of British Columbia (Kanada) hat untersucht, wie Menschen in fünf verschiedenen Ländern auf verschiedene Anwendungen des Genome Editing in der Landwirtschaft reagieren. Die Forscher untersuchten, welche Anwendungen akzeptiert werden und wie die Risiken und Vorteile der neuen Züchtungstechnologien von den Menschen bewertet werden. Zwischen Juni und November 2019 sammelte das Forscherteam per Online-Umfrage die Meinungen von rund 3.700 Menschen aus fünf Ländern zu diesem Thema. Bewertet wurden fünf verschiedene Anwendungen von Gene Editing: Drei beziehen sich auf Krankheitsresistenzen bei Menschen, Pflanzen oder Tieren; und zwei beziehen sich darauf, entweder eine bessere Qualität von Produkten oder eine größere Menge an Produkten von Rindern zu erreichen.

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Georg-August-Universität Göttingen vom 09.07.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Das EU-Wissenschaftsnetzwerk EASAC hat eine Studie veröffentlicht, wonach es nun als bestätigt gilt, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schädlich für den Bestand von Honigbienen sein kann. Es gibt starke Beweise für die negativen Auswirkungen auf andere Organismen durch Neonikotinoid-Insektizide. In dem Bericht werden die Befunde einer Expertengruppe von 13 Forschern zusammengefasst.

EU: Pflanzenschutz für Bienensterben verantwortlich

Die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln durch Barcodes auf Verpackungen erfüllt nicht die Anforderungen der EU-Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 und kann nicht als gleichwertig anerkannt werden. Dieses geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zu den Auswirkungen der transatlantischen Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und mit Kanada (Ceta) hervor. Bei Abschluss eines Freihandelsabkommens sollen Produkte, die auf den europäischen Markt gelangen, weiterhin den EU-Vorgaben einschließlich der Gentechnikkennzeichnung entsprechen.

„Genlebensmittel“: Nicht nur Barcode-Kennzeichnung!

Wissenschaftler des Instituut voor Landbouwen Visserijonderzoek (ILVO) in Melle (Belgien) haben eine hohe Schwankungsbreite beim Anteil von deutlich geruchsauffälligen Ebern zum Zeitpunkt der Schlachtung festgestellt. Für ihre Untersuchungen wurden die Daten von 20 Praxisbetrieben ausgewertet – durchschnittlich 3 % aller intakten Masteber fielen bei der Schlachtung als „Stinker“ auf.

Ebermast: Hohe Schwankungsbreite bei „Stinkern“

Die Biotechnologie ist eine anwendungsorientierte, interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Nutzung von Tieren, Pflanzen, Zellen, Mikroorganismen und Enzymen in technischen Anwendungen beschäftigt. Erkenntnisse aus Bereichen der Mikrobiologie, Biochemie, Molekularbiologie, Genetik, Bioinformatik, den Ingenieurwissenschaften und der Verfahrenstechnik werden kombiniert und in der Diagnostik oder in industriellen Produktionsverfahren genutzt.

Moderne Biotechnologie und deren Produkte
Behr's Verlag