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  • Studie zur Akzeptanz von Genome Editing bei Lebensmitteln

    Ein Forscherteam der Universität Göttingen und der University of British Columbia (Kanada) hat untersucht, wie Menschen in fünf verschiedenen Ländern auf verschiedene Anwendungen des Genome Editing in der Landwirtschaft reagieren. Die Forscher untersuchten, welche Anwendungen akzeptiert werden und wie die Risiken und Vorteile der neuen Züchtungstechnologien von den Menschen bewertet werden. Zwischen Juni und November 2019 sammelte das Forscherteam per Online-Umfrage die Meinungen von rund 3.700 Menschen aus fünf Ländern zu diesem Thema. Bewertet wurden fünf verschiedene Anwendungen von Gene Editing: Drei beziehen sich auf Krankheitsresistenzen bei Menschen, Pflanzen oder Tieren; und zwei beziehen sich darauf, entweder eine bessere Qualität von Produkten oder eine größere Menge an Produkten von Rindern zu erreichen.

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Georg-August-Universität Göttingen vom 09.07.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für das Jahr 2013 von den Bundesländern sogenannte BELA -Meldungen Informationen zu 73 lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen zur Auswertung erhalten (2012: 84). Darunter war ein überregionaler Krankheitsausbruch, den zwei Bundesländer meldeten. Bei 33 der 73 gemeldeten Ausbrüche konnte das die Erkrankungen verursachende Lebensmittel mit hoher Evidenz ermittelt werden. Darunter dominierten Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren.

Bericht über lebensmittelbedingte Erkrankungen 2013

Die niedergeschriebene Geschichte des Botulismus beginnt 1793 mit dem ersten klinisch und epidemiologisch untersuchten Ausbruchgeschehen in Wildbad in Württemberg in Deutschland. Dort erkrankten 13 Personen nach dem Verzehr von hausgemachter Blutwurst an Symptomen, die dem heutigen Krankheitsbild des Botulismus zugeordnet werden können, sechs Personen starben.

Die Geschichte des Botulismus – wie alles begann

Die „Stiftung Warentest“ hat 20 Produkte Schokoladeneis in Haushaltspackungen untersucht. Sieben Produkte bekommen das Qualitätsurteil „gut“ ‒ zwei davon schaffen ein „sehr gut“ in der sensorischen Beurteilung. Testsieger ist „Häagen Dasz Classics Belgian Chocolate“, das mit einem Preis von 11,10 Euro/Liter das teuerste Produkt im Test darstellt. Das günstigste „gute“ Schokoladeneis kommt vom Discounter und kostet 1,49 Euro/Liter.

Schokoladeneis im Test

Die Produktion von Garnelen in Aquakultur hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Etwa 75 % der gezüchteten Garnelen stammen aus China, Süd- und vor allem Südostasien. Die intensive Zucht in industriellen Monokulturen macht den Einsatz von Antibiotika notwendig. Neben zugelassenen Wirkstoffen (z. B. Tetracycline, Sulfonamide) werden immer wieder auch verbotene Substanzen (z. B. Chloramphenicol, Nitrofurane) oder unzulässige Stoffe (z. B. Malachitgrün) verwendet.

Garnelen aus Asien: Antibiotikarückstände

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat zusammen mit Friedhelm Dornseifer (Präsident des Bundesverbandes des Lebensmittelhandels) den Startschuss für eine Kampagne zur Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über die Lebensmittelkennzeichnung gegeben. Ab dem 22.04.2015 werden etwa 1,5 Mio. Exemplare der Broschüre „Kennzeichnung von Lebensmitteln ‒ Die neuen Regelungen“ in rund 28.000 Lebensmittelmärkten von 12 Handelsunternehmen verteilt.

Informationskampagne zur Lebensmittelkennzeichnung
Behr's Verlag