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  • Nachweis von Histamin durch Graphen-Sensoren

    Forscher an der Iowa State University haben eine neue Methode entwickelt, um mit Graphen-Sensoren Histamin in Nahrungsmitteln nachzuweisen. Bei Histamin handelt es sich um ein Allergen, das vor allem bei verdorbenem Fisch und Fleisch in großen Mengen zu finden ist. Die auf einen Polymer-Streifen gedruckten Sensoren können schnell feststellen, ob es für Allergiker sicher ist, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.

    Die Sensoren eignen sich auch als Indikator für die Haltbarkeit von Lebensmitteln, da Bakterien Histamin produzieren. Die Forscher haben die Graphen-Sensoren mit Aerosol-Jet-Druck-Technologie auf den Polymer-Streifen befestigt und mithilfe von Antikörpern auf die Erkennung von Histamin eingestellt. Dabei handelt es sich um eine kontaktlose Druckmethode, mit der es möglich ist, funktionale Materialien auf verschiedene Oberflächen aufzutragen.

    QUELLE:
    ►  Meldung der Iowa State University vom 25.06.2020 – Weitere Informationen unter: https://www.news.iastate.edu/news/2020/06/25/graphenesensors

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Laut dem Biotechnologie-Unternehmen „Organobalance“ kann der Magenkeim Helicobacter pylori durch ein Milchsäure-Bakterium auf natürliche Weise bekämpft werden. Dadurch könnte der Einsatz von Antibiotika überflüssig werden. Dies ist das Ergebnis einer klinischen Studie, die „Organobalance“ unter der Leitung von Prof. Christine Lang und Dr. Caterina Holz durchgeführt hat.

Milchsäure-Bakterien: Neuer Ansatz gegen H. pylori?

Der Bericht zur „Resistenzsituation bei klinisch wichtigen tierpathogenen Bakterien 2011/2012“, der heute vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht wurde, zeigt die Resistenzsituation verschiedener Erreger bei Nutz- und Heimtieren in Deutschland anhand valider Empfindlichkeitsdaten. Während die meisten Erreger von Atemwegsinfektionen bei Tieren noch empfindlich auf die Behandlung mit Antibiotika reagieren, findet man bei Erregern von Durchfallerkrankungen und Hautinfektionen sehr viel höhere Resistenzraten.

Resistenzsituation bei tierpathogenen Bakterien

Am 28.01.2015 wurde in Peking der 49. Bericht der internationalen Agrobiotech-Agentur ISAAA (International Service for the Aquisition of Agri-Biotech Applications) mit den aktuellen Anbauzahlen für gentechnisch veränderte Pflanzen in 2014 vorgestellt. Im Berichtszeitraum 2014 vergrößerte sich die Anbaufläche von GV-Pflanzen im Vergleich zu 2013 um 3 % auf 181 Mio. In 2014 wurden in 28 Ländern (20 Entwicklungsländer und acht Industriestaaten) von 18 Mio. Landwirten GV-Pflanzen ausgebracht. Mehr als 90 % sind Kleinbauern oder ressourcenarme Landwirte in Entwicklungsländern.

Weltweite Anbauzahlen für GV-Pflanzen in 2014

Im Jahr 2013 hat die amtliche Lebensmittelüberwachung der Länder 392.114 Proben von Lebensmitteln, Lebensmittelkontaktmaterialien und Bedarfsgegenständen (z. B. Kosmetika) untersucht – 11 % der Proben wurden beanstandet (2012: 12,3 %, 2003: 15 %). 97,6 % der untersuchten Proben waren Lebensmittel einschließlich Zusatzstoffe. Die mit Abstand höchste Beanstandungsquote von 21,8 % wiesen 2013 „Lebensmittel für besondere Ernährungsformen“ auf, gefolgt von den drei Produktgruppen „alkoholische Getränke (außer Wein)“, „Zuckerwaren“ sowie „Fleisch, Wild, Geflügel und Erzeugnisse daraus“ (15 bis 17 %).

Lebensmittelbeanstandungen – leichter Rückgang
Behr's Verlag