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  • Nachweis von Histamin durch Graphen-Sensoren

    Forscher an der Iowa State University haben eine neue Methode entwickelt, um mit Graphen-Sensoren Histamin in Nahrungsmitteln nachzuweisen. Bei Histamin handelt es sich um ein Allergen, das vor allem bei verdorbenem Fisch und Fleisch in großen Mengen zu finden ist. Die auf einen Polymer-Streifen gedruckten Sensoren können schnell feststellen, ob es für Allergiker sicher ist, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.

    Die Sensoren eignen sich auch als Indikator für die Haltbarkeit von Lebensmitteln, da Bakterien Histamin produzieren. Die Forscher haben die Graphen-Sensoren mit Aerosol-Jet-Druck-Technologie auf den Polymer-Streifen befestigt und mithilfe von Antikörpern auf die Erkennung von Histamin eingestellt. Dabei handelt es sich um eine kontaktlose Druckmethode, mit der es möglich ist, funktionale Materialien auf verschiedene Oberflächen aufzutragen.

    QUELLE:
    ►  Meldung der Iowa State University vom 25.06.2020 – Weitere Informationen unter: https://www.news.iastate.edu/news/2020/06/25/graphenesensors

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Emulgatoren stecken in Speiseeis, Schokolade, Wurstwaren, Fertiggerichten und Brot und verbessern die Konsistenz von Lebensmitteln, die Fett und Wasseranteile enthalten. Emulgatoren stören aber offenbar die Darmflora und fördern so Entzündungen im Darm ebenso wie Übergewicht. Forscher um Benoit Chassaing (Georgia State University) haben Mäusen die Emulgatoren Polysorbat 80 (E 433) und Carboxymethylcellulose (E 466) in das Trinkwasser gemixt.

 Dick und krank durch Emulgatoren?

„HACCP“ – ein Begriff der seit gut 15 Jahren die Gemüter der Lebensmittelbranche bewegt. 1998 wurden mit der Lebensmittelhygiene-Verordnung sog. „Betriebseigene Maßnahmen und Kontrollen“ eingeführt und damit wurden die HACCP-Prinzipien quasi gesetzliche Pflicht in Deutschland. Ohne „HACCP“ beim Namen zu nennen, lag von nun an die Anforderung an die Betriebe vor, grundlegende Gedanken über den Herstellprozess und die Sicherheit der eigenen Produkte anzustellen und notwendige Maßnahmen aus diesen Überlegungen abzuleiten und umzusetzen.

HACCP – ein dauerhaft aktuelles Thema

Der weltweit erste zugelassene Impfstoff gegen Hepatitis E kommt aus China ‒ im Oktober 2012 führte der Hersteller „Innovax Biotech“ aus Xiamen den Impfstoff „Hecolin“ ein. Der in Escherichia coli produzierte Impfstoff enthält einen Teil des Capsidproteins (Aminosäuren 368 bis 606) vom Genotyp 1 des Hepatitis E-Virus. Grundlage der Zulassung in China war eine Studie in der Provinz Jiangsu, wo rund 48.700 Menschen im Alter von 16 bis 65 Jahren alle drei Impfdosierungen erhielten.

Impfstoff gegen Hepatitis E langfristig effektiv

Nach Angaben von Wissenschaftlern der EFSA gibt es keine Hinweise darauf, dass das Ebola-Virus in der EU über Lebensmittel übertragen werden kann. In einem am 18.03.2015 veröffentlichten Bericht wird das Risiko einer Ebola-Übertragung durch den Verzehr roher Lebensmittel wie Pflanzen, Obst und Gemüse bewertet, die legal aus afrikanischen Ländern in die EU eingeführt werden.

Ebola: Lebensmittelbedingtes Übertragungsrisiko gering
Behr's Verlag