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  • Nachweis von Histamin durch Graphen-Sensoren

    Forscher an der Iowa State University haben eine neue Methode entwickelt, um mit Graphen-Sensoren Histamin in Nahrungsmitteln nachzuweisen. Bei Histamin handelt es sich um ein Allergen, das vor allem bei verdorbenem Fisch und Fleisch in großen Mengen zu finden ist. Die auf einen Polymer-Streifen gedruckten Sensoren können schnell feststellen, ob es für Allergiker sicher ist, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.

    Die Sensoren eignen sich auch als Indikator für die Haltbarkeit von Lebensmitteln, da Bakterien Histamin produzieren. Die Forscher haben die Graphen-Sensoren mit Aerosol-Jet-Druck-Technologie auf den Polymer-Streifen befestigt und mithilfe von Antikörpern auf die Erkennung von Histamin eingestellt. Dabei handelt es sich um eine kontaktlose Druckmethode, mit der es möglich ist, funktionale Materialien auf verschiedene Oberflächen aufzutragen.

    QUELLE:
    ►  Meldung der Iowa State University vom 25.06.2020 – Weitere Informationen unter: https://www.news.iastate.edu/news/2020/06/25/graphenesensors

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Für Verbraucher sind aus Pflanzen, Algen, Pilzen oder Flechten gewonnene Extrakte und Präparate mittlerweile in Form von Nahrungsergänzungsmitteln leicht zugänglich geworden. Des Weiteren gibt es einen Trend pflanzliche Zubereitungen auch für die normale Kost zu verwenden. Unter den pflanzlichen Materialien befinden sich jedoch einige, die ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen können. Zu einer Vielzahl der darin enthaltenen bioaktiven Substanzen fehlen jedoch Daten zur Sicherheit.

Sicherheit von pflanzlichen Zubereitungen

Der Europäische Verbraucherverband (BEUC = Bureau Européen des Unions de Consommateurs) forderte in seinem Brief vom 10.02.2015 an den EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis bei alkoholhaltigen Getränken eine Zutatenliste mit der vollständigen Angabe der Zutaten und die Angaben des Brennwertes verbindlich festzulegen. Die Generaldirektorin des BEUC Frau Monique Goyens weist in dem von Ihr unterzeichneten Brief darauf hin, dass zur Zeit der Verbraucher zwar erfährt was eine Flasche Milch oder Saft enthalten, nicht jedoch eine Flasche Whisky oder Bier.

Brennwertkennzeichnung bei alkoholhaltigen Getränken

Es handelt sich hierbei um natürlich auftretende unerwünschte Stoffe (Wirkstoffe), die als solche (als Aromastoffe) nicht verwendet werden dürfen. Für bestimmte sogenannte „active principles“ gelten Höchstmengen in solchen Lebensmitteln, die erheblich zu ihrer Aufnahme durch in diesen Lebensmitteln enthaltene Aromen und/oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften beitragen.

„Active principles“ – Biologisch aktive Substanzen – BAPs- was Sie wissen sollten

Die Lebensmittelzeitung berichtete in Ihrer Ausgabe vom 20.02.2015 über eine Initiative des Verbands EuroFoodDrink über einheitliche Ansätze für die sogenannte „kann…. enthalten“- oder Spurenkennzeichnung von unbeabsichtigt vorhandenen Allergenen. Die gewählten Wortlaute, um auf unbeabsichtigte Spuren an Allergenen aufmerksam zu machen, sind derzeit sehr unterschiedlich.

„Kann Spuren von … enthalten“
Behr's Verlag