Sonntag, 25. Oktober 2020

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  • Gekochte Karotten können allergische Reaktionen auslösen

    Der Verzehr roher Karotten löst bei vielen Menschen Allergien aus. Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung können aber auch gekochte Karotten diesen Effekt haben. Dies hat ein Forschungsteam der Universität Bayreuth jetzt herausgefunden. Zwar nimmt das Allergen der Karotte, „Dau c 1“ genannt, im hocherhitzten Zustand eine für Allergiker ungefährliche Struktur an. Doch sobald die Temperatur auf etwa 25° C sinkt, kehrt es weitgehend in seine natürliche Struktur zurück. Zwar sei diese Fähigkeit laut der Wissenschaftler in einigen Fällen schwächer ausgeprägt als vor der Erhitzung, aber grundsätzlich bleibe sie erhalten. 

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Universität Bayreuth vom 21.09.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Die sensorischen Eigenschaften von insgesamt 27 geprüften Tiefkühl-Salami-Pizzen beurteilten die Prüfer von Stiftung Warentest überwiegend positiv. Sie vergaben 25 mal die Note „sehr gut“ bis „gut“. Die Tester bescheinigten den Proben einen leicht knusprigen Boden mit sehr knusprigem jedoch zarten Rand. Der Belag war gleichmäßig verteilt und das Verhältnis von Salami, Käse und Tomaten stimmig. Geruch und Geschmack überzeugten mit kräftigen für die Zutaten typischen Noten.

Pizza, fettig und salzig

Ein neuer Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll Laien einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse des jährlichen EU-weiten Monitorings der in Lebensmitteln nachgewiesenen chemischen Stoffmengen verschaffen. Hierzu nutzt die Behörde ihre zahlreichen Aktivitäten als Informationsdrehscheibe, bei der sie die von den Mitgliedstaaten erhobenen Daten koordiniert, harmonisieren und für eine Bewertung aufbereitet.

Daten zu chemischen Stoffen in Lebensmitteln

ALTS (Arbeitskreis der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen) und ALS (Arbeitskreis lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) schlagen Beurteilungswerte zur Bewertung von Analysenbefunden bei nicht deklarierten Allergenen vor.

Beurteilungswerte Allergene

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für das Jahr 2013 von den Bundesländern sogenannte BELA -Meldungen Informationen zu 73 lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen zur Auswertung erhalten (2012: 84). Darunter war ein überregionaler Krankheitsausbruch, den zwei Bundesländer meldeten. Bei 33 der 73 gemeldeten Ausbrüche konnte das die Erkrankungen verursachende Lebensmittel mit hoher Evidenz ermittelt werden. Darunter dominierten Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren.

Bericht über lebensmittelbedingte Erkrankungen 2013

Die niedergeschriebene Geschichte des Botulismus beginnt 1793 mit dem ersten klinisch und epidemiologisch untersuchten Ausbruchgeschehen in Wildbad in Württemberg in Deutschland. Dort erkrankten 13 Personen nach dem Verzehr von hausgemachter Blutwurst an Symptomen, die dem heutigen Krankheitsbild des Botulismus zugeordnet werden können, sechs Personen starben.

Die Geschichte des Botulismus – wie alles begann
Behr's Verlag