Freitag, 18. September 2020

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  • Pflanzenschutzmittelrückstände in Tomaten

    Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden im Jahr 2019 insgesamt 118 Tomatenproben auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln inklusive Chlorat und Perchlorat untersucht.

    Angegebene Herkunftsländer waren 39-mal die Niederlande, 37-mal Spanien, 19-mal Deutschland, 10-mal Belgien, 9-mal Marokko und 2-mal Italien. Bei 2 Proben war der Ursprung der Tomaten nicht angegeben. 13 Proben aus ökologischem Anbau stammten 9-mal aus Spanien, 2-mal aus den Niederlanden und 2-mal aus Deutschland.

    QUELLE:
    ►  Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 16.01.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Die sensorischen Eigenschaften von insgesamt 27 geprüften Tiefkühl-Salami-Pizzen beurteilten die Prüfer von Stiftung Warentest überwiegend positiv. Sie vergaben 25 mal die Note „sehr gut“ bis „gut“. Die Tester bescheinigten den Proben einen leicht knusprigen Boden mit sehr knusprigem jedoch zarten Rand. Der Belag war gleichmäßig verteilt und das Verhältnis von Salami, Käse und Tomaten stimmig. Geruch und Geschmack überzeugten mit kräftigen für die Zutaten typischen Noten.

Pizza, fettig und salzig

Ein neuer Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll Laien einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse des jährlichen EU-weiten Monitorings der in Lebensmitteln nachgewiesenen chemischen Stoffmengen verschaffen. Hierzu nutzt die Behörde ihre zahlreichen Aktivitäten als Informationsdrehscheibe, bei der sie die von den Mitgliedstaaten erhobenen Daten koordiniert, harmonisieren und für eine Bewertung aufbereitet.

Daten zu chemischen Stoffen in Lebensmitteln

ALTS (Arbeitskreis der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen) und ALS (Arbeitskreis lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) schlagen Beurteilungswerte zur Bewertung von Analysenbefunden bei nicht deklarierten Allergenen vor.

Beurteilungswerte Allergene

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für das Jahr 2013 von den Bundesländern sogenannte BELA -Meldungen Informationen zu 73 lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen zur Auswertung erhalten (2012: 84). Darunter war ein überregionaler Krankheitsausbruch, den zwei Bundesländer meldeten. Bei 33 der 73 gemeldeten Ausbrüche konnte das die Erkrankungen verursachende Lebensmittel mit hoher Evidenz ermittelt werden. Darunter dominierten Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren.

Bericht über lebensmittelbedingte Erkrankungen 2013
Behr's Verlag