Mittwoch, 05. August 2020

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  • Bakteriophagen und Laserbestrahlung zur Dekontamination von Geflügelfleisch

    Bei Geflügelfleisch tauchen immer wieder Probleme für die Lebensmittelsicherheit auf, weil diese mit Pathogenen, insbesondere Campylobacter und Salmonella kontaminiert sind. Chlorbehandlungen im Schlachtprozess sind nur bedingt sinnvoll und sind in der EU nicht  zugelassen.

    Zur Erforschung dieser Thematik läuft am DIL (Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V.) in Quakenbrück aktuell ein Forschungsprojekt, bei dem der Einsatz von Bakteriophagen und Laserbestrahlung kombiniert werden. Um die bakterielle Belastung zu reduzieren werden verschiedene Verfahren mit unterschiedlicher Wirkungsweise, optische Technologien und biotechnologische Verfahren zur Dekontamination kombiniert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DIL setzen Bakteriophagen ein, um der Kontamination mit Pathogenen gezielt entgegen zu wirken.

    QUELLE:
    ►  Pressemitteilung DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V. vom 16.06.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Hersteller von zuckerreduzierten oder -freien Lebensmitteln setzen häufig Zuckeraustauschstoffe als Süßungsmittel ein. In größeren Mengen können diese Blähungen und Durchfall verursachen. Die Verbraucherzentrale Bayern hat in einem stichprobenartigen Marktcheck 16 Produkte (z. B. Bonbons, Fruchtgummis, Riegel) mit Zuckeraustauschstoffen geprüft, ob Verbraucher ausreichend vor übermäßigem Verzehr gewarnt werden.

Marktcheck: Zuckeraustauschstoffe in Lebensmitteln

Die Kommission hat 10 Neuzulassungen für genetisch veränderte Organismen (GVO) zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt. Weiterhin wurden 7 bereits geltende Zulassungen erneuert. Diese GVO haben ein vollständiges Zulassungsverfahren durchlaufen, das auch eine positive wissenschaftliche Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) umfasst.

Kommission lässt 17 GVO zu

Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der nationalen Pestizid Untersuchungen aus dem Jahr 2012 legte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum 13.04.2015 nunmehr auch die Daten aus dem Jahr 2013 vor. Der Bericht fasst die an Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie an Säuglings- und Kleinkindernahrung durchgeführten Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittelrückstände zusammen. Insgesamt haben 31 Untersuchungsämter der Bundesländer, Ergebnisse zu 17.473 (18.475)[2] Proben gemeldet.

Pestizidrückstände, nationaler Bericht 2013

In der Europäischen Union gibt es keine einheitlichen Kategorien für Erfrischungsgetränke. Während Fruchtsaft und -nektar wie auch Mineral- und Quellwasser durch besondere EG-Richtlinien geregelt sind, bestehen für Erfrischungsgetränke solch spezielle Regelungen nicht. Nach der Definition von UNESDA, dem europäischen Dachverband der Erfrischungsgetränke-Industrie, ist ein Erfrischungsgetränk ein „nichtalkoholisches aromatisiertes Getränk auf Wasserbasis“.

Erfrischungsgetränke – Unterschiede Vorverpackung und Außenverpackung
Behr's Verlag