Mittwoch, 20. Januar 2021

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  • Pestizide in Granatäpfeln

    Insgesamt 13 Proben Granatäpfel aus konventionellem Anbau wurden im Jahr 2020 im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hiervon stammten sechs Proben aus der Türkei, zwei Proben aus Indien, zwei Proben aus Israel, und eine Probe stammte aus Spanien. Bei zwei Proben lag keine Angabe des Herkunftslandes vor.

    In allen 13 Proben waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Die zulässigen Pestizidhöchstgehalte wurden von vier Proben aus der Türkei, einer Probe aus Spanien und von zwei Proben ohne Angabe des Anbaulandes überschritten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Begriff und Perspektive

Begriffsbestimmungen und gesetzliche Regelungen in EU und Deutschland
Ein grundsätzliches Problem in allen Fragen der Gesetzgebung zu Gentechnik im Lebensmittelbereich liegt in einer unklaren Begriffsbestimmung. So spricht die VO (EG) Nr. 1829/2003 von „genetisch veränderten Lebens- und Futtermitteln“, obwohl genetische Veränderungen von Lebens- und Futtermitteln, die mit Hilfe chemischer Mutagenese erzielt wurden, nicht von der Verordnung erfasst werden. Gleiches trifft für die Definition von GVO als „genetisch veränderte Organismen“ in der RL 2001/18/EG zu, deren Definitionen Grundlage der VO (EG) Nr. 1829/2003 sind. In beiden Fällen wäre der Begriff „gentechnisch verändert“ zu bevorzugen gewesen, da er wissenschaftlich eindeutig ist.

Quelle:  Moderne Lebensmittelchemie, B. Behr‘s Verlag

Gentechnisch veränderte Lebensmittel

Die EFSA hat bestätigt, dass die Spritzanwendung von Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln zur Blattbehandlung ein Risiko für Bienen darstellt. Die EFSA hat Bewertungen der für Bienen bestehenden Risiken durch Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam veröffentlicht und dabei alle Anwendungen mit Ausnahme von Saatgutbehandlungen und Granulat berücksichtigt.

Quelle:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 26.08.2015

Neonikotinoide: Risiko für Bienen durch Spritzanwendung zur Blattbehandlung bestätigt
Behr's Verlag