Mittwoch, 20. Januar 2021

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  • Pestizide in Granatäpfeln

    Insgesamt 13 Proben Granatäpfel aus konventionellem Anbau wurden im Jahr 2020 im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hiervon stammten sechs Proben aus der Türkei, zwei Proben aus Indien, zwei Proben aus Israel, und eine Probe stammte aus Spanien. Bei zwei Proben lag keine Angabe des Herkunftslandes vor.

    In allen 13 Proben waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Die zulässigen Pestizidhöchstgehalte wurden von vier Proben aus der Türkei, einer Probe aus Spanien und von zwei Proben ohne Angabe des Anbaulandes überschritten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Bei Untersuchungen von Schokolade aus Adventskalendern hat die Stiftung Warentest Mineralölbestandteile nachgewiesen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist seit Jahren darauf hin, dass der Übergang von Mineralölbestandteilen aus recycelten Kartons auf Lebensmittel möglich und zu erwarten ist, da für die Herstellung unter anderem bedrucktes Altpapier verwendet wird. Allerdings ist es möglich, den unerwünschten Übergang von Mineralölbestandteilen aus Verpackungen auf Lebensmittel zu vermeiden und insbesondere den Übergang von aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) sowie von gesättigten Kohlenwasserstoffen (MOSH) deutlich zu verringern. Zur aktuellen Problematik hat das BfR am 26. November 2015 erneut Stellung genommen.

Quelle: BfR - http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_mineraloelbestandteilen_in_schokolade_aus_adventskalendern_und_anderen_lebensmitteln-132213.html

Schokolade aus Adventskalendern und andere Lebensmittel: Mineralölbestandteile

Für die Freisetzung von Metallen aus metallischen Lebensmittelkontaktmaterialien wurden bislang keine gesetzlichen Grenzwerte festgelegt. Der Europarat hat in 2013 Grenzwerte für 21 Metalle und Halbmetalle vorgeschlagen (Resolution CM/Res(2013)9).

Quellen:
► Mitteilung Nr. 41 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 09.11.2015
► Food Additives & Contaminants: Part A (32: 11, 1959-1964, 2015)

Freisetzung von Metallen aus Kaffeemaschinen und elektrischen Wasserkochern

Die Verordnung (EU) 2015/1933 der Kommission vom 27.10.2015 „zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 hinsichtlich der Höchstgehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen in Kakaofasern, Bananenchips, Nahrungsergänzungsmitteln, getrockneten Kräutern und getrockneten Gewürzen“ ist im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden (ABl. L 282 vom 28.10.2015, S. 11). Die VO sieht die Festsetzung spezifischer Höchstgehalte für Kakaofasern und daraus hergestellte Erzeugnisse vor, die als Lebensmittelzutat verwendet werden sollen.

Quelle:
► BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 555 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 29.10.2015

PAK-Höchstgehalte in bestimmten Produkten
Behr's Verlag