Donnerstag, 24. September 2020

Passwort vergessen?
  • Pflanzenschutzmittelrückstände in Tomaten

    Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden im Jahr 2019 insgesamt 118 Tomatenproben auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln inklusive Chlorat und Perchlorat untersucht.

    Angegebene Herkunftsländer waren 39-mal die Niederlande, 37-mal Spanien, 19-mal Deutschland, 10-mal Belgien, 9-mal Marokko und 2-mal Italien. Bei 2 Proben war der Ursprung der Tomaten nicht angegeben. 13 Proben aus ökologischem Anbau stammten 9-mal aus Spanien, 2-mal aus den Niederlanden und 2-mal aus Deutschland.

    QUELLE:
    ►  Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 16.01.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Begriff und Perspektive

Begriffsbestimmungen und gesetzliche Regelungen in EU und Deutschland
Ein grundsätzliches Problem in allen Fragen der Gesetzgebung zu Gentechnik im Lebensmittelbereich liegt in einer unklaren Begriffsbestimmung. So spricht die VO (EG) Nr. 1829/2003 von „genetisch veränderten Lebens- und Futtermitteln“, obwohl genetische Veränderungen von Lebens- und Futtermitteln, die mit Hilfe chemischer Mutagenese erzielt wurden, nicht von der Verordnung erfasst werden. Gleiches trifft für die Definition von GVO als „genetisch veränderte Organismen“ in der RL 2001/18/EG zu, deren Definitionen Grundlage der VO (EG) Nr. 1829/2003 sind. In beiden Fällen wäre der Begriff „gentechnisch verändert“ zu bevorzugen gewesen, da er wissenschaftlich eindeutig ist.

Quelle:  Moderne Lebensmittelchemie, B. Behr‘s Verlag

Gentechnisch veränderte Lebensmittel

Die EFSA hat bestätigt, dass die Spritzanwendung von Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln zur Blattbehandlung ein Risiko für Bienen darstellt. Die EFSA hat Bewertungen der für Bienen bestehenden Risiken durch Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam veröffentlicht und dabei alle Anwendungen mit Ausnahme von Saatgutbehandlungen und Granulat berücksichtigt.

Quelle:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 26.08.2015

Neonikotinoide: Risiko für Bienen durch Spritzanwendung zur Blattbehandlung bestätigt
Behr's Verlag