Mittwoch, 21. Februar 2024

Passwort vergessen?
  • Pflanzenöle müssen näher benannt werden

    Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit stellt nach einer Verbraucheranfrage klar: die pflanzliche Herkunft von Ölen muss im Zutatenverzeichnis eines Produktes stehen, zum Beispiel „Rapsöl“. Zwar können mehrere Öle als „pflanzliche Öle“ zusammengefasst werden, unmittelbar dahinter müsse aber eine Liste mit den jeweiligen pflanzlichen Herkünften folgen.

    Ein Verbraucher war nach dem Kauf einer Cocktailsoße irritiert, dass im Zutatenverzeichnis "pflanzliches Öl" als Zutat aufgeführt war – ohne genauere Angabe.

    QUELLE:
    ► Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), lebensmittelklarheit.de, Fragen und Antworten, „Müssen Pflanzenöle näher benannt werden?“ vom 07.02.2024

Neues zu Themen rund um HACCP

Bubble-Tea-Getränke werden nach Kundenwunsch aus mehreren Zutaten vor Ort hergestellt. Grundlage des Getränkes ist zumeist grüner oder schwarzer Tee. Der Verbraucherin bzw. dem Verbraucher stehen bei den Sirupen und den Einlagen zahlreiche Geschmacksrichtungen zur Verfügung. Bei den namengebenden Einlagen, den „Bubbles“, wird zwischen Kügelchen aus Tapioka, der Stärke aus der Maniokwurzel, den Popping Bobas, Kügelchen aus Alginat mit einer flüssigen Füllung, die beim Zerbeißen platzen und sogenannten Jellys in Würfelform unterschieden. Durch die Sirupe und die Toppings enthalten die Bubble Teas zahlreiche Zusatzstoffe.


QUELLE:
Presseinformation Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt vom 22.05.2023

Dr. Greta Riel

Bubble Tea ist vor allem süß und bunt
Mineralöl-Kohlenwasserstoffe können durch Umweltkontamination, Verwendung von Schmierstoffen für Maschinen, Trennmittel, Verarbeitungshilfsstoffe, Lebensmittel- oder Futtermittelzusätze sowie durch Migration aus Lebensmittelkontaktmaterialien in Lebensmittel gelangen. Sie wurden in einer Vielzahl von Lebensmitteln gefunden, die in der Regel höhere Konzentrationen an Mineralöl-Kohlenwasserstoffe (MOSH) als an aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe (MOAH) aufweisen.

Sachverständige der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gelangten nun vorläufig zu dem Schluss, dass gesättigte MOSH keinen Anlass zu gesundheitlichen Bedenken geben. Bei gesättigten Mineralöl-Kohlenwasserstoffen wurden bei einem bestimmten Stamm von Ratten schädliche Wirkungen auf die Leber beobachtet, es gebe aber Hinweise darauf, dass diese Wirkungen für den Menschen nicht relevant sind.


QUELLE:
Meldung Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 15.03.2023

Dr. Greta Riel

EFSA-Gutachten zu Mineralöl-Kohlenwasserstoffen
Behr's Verlag