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  • Infektionen mit E. coli nach Verzehr von Frühlingszwiebeln

    Ein E. coli-Ausbruch in Dänemark, bei dem innerhalb von knapp 4 Wochen mehr als 60 Menschen erkrankten, wird in Zusammenhang mit Frühlingszwiebeln aus Ägypten in Verbindung gebracht. Enteroinvasive E. coli (EIEC) werden häufig mit Reisedurchfall in Verbindung gebracht, bei den 68 Erkrankten war dies jedoch nicht der Fall.
    Eine gemeinsame Untersuchung des Statens Serum Institut (SSI), der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Fødevarestyrelsen), der örtlichen Krankenhäuser und des DTU Food Institute ergab, dass die Infektionsquelle des Ausbruchs vermutlich Frühlingszwiebeln eines niederländischen Lieferanten, die in verzehrfertigen Salaten verwendet wurden. Die Frühlingszwiebeln wurden über drei Einzelhandelsketten verkauft.

    QUELLE:
    ► Meldung Food Safety News vom 29.12.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Hypoglycin A kommt in hohen Konzentrationen vor allem in unreifen Akee- und Litschi-Früchten vor sowie in den Samen und Keimlingen verschiedener Ahorn-Bäume. Beim Menschen kann das Gift schwere Erkrankungen auslösen. 2017 konnte ein Forschungsteam nachweisen, dass das Gift für den plötzlichen Tod mehrerer Hundert Kindern in Indien nach dem Verzehr von Litischies verantwortlich war. Die Substanz stört den Energiestoffwechsel im Körper. 2013 konnte nachgewiesen werden, dass Hypoglycin A aus Ahornbäumen für die sogenannte Atypische Weidemyopathie bei Pferden verantwortlich ist. 

QUELLE:
► Pressemitteilung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 09.06.2021

Dr. Greta Riel

Gift aus Ahornbaum in Kuhmilch

2020 wurden durch das Niedersächsische. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) insgesamt 26 Bananenproben aus Bioanbau auf Pflanzenschutzmittelrückstände überprüft.  In 21 der insgesamt 26 untersuchten Proben (= 81 %) wurden keine Rückstände festgestellt. In fünf Bananenproben (= 19 %), davon drei Proben aus Ecuador, und je eine Probe aus der Dominikanischen Republik und aus Peru war jeweils ein Pestizidrückstand nachweisbar. In allen fünf Proben wurden die zulässigen Höchstgehalte nicht überschritten. Es war jeweils nur ein Wirkstoff nachweisbar. Mehrfachrückstände waren somit in keiner Probe enthalten.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 22.04.2021

Dr. Greta Riel

Pestizide in Bio-Bananen

Ökotest hat 20 Senf-Marken untersucht. Insgesamt wurden neun Senfe mit "sehr gut" bewertet. 

Alle Bio-Senf-Marken im Test sind frei von Glyphosat. Ein Großteil der konventionellen Produkte enthält Rückstände dieses Herbizids. Von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) wird Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" eingestuft. Die im Test festgestellten Gehalte liegen im Spurenbereich- nach Einschätzung von Ökotest sollte Glyphosat in Lebensmitteln allerdings nicht feststellbar sein. Zwei Produzenten erklären auf Nachfrage, dass das Glyphosat nur deshalb in ihrem Senf feststellbar sei, weil es mittlerweile in der Umwelt schon ubiquitär verbreitet sei. Die festgestellten Werte erkläre das laut Ökotest nicht. Die beiden Hersteller erklärten außerdem, die Senfpflanze würde durch das Totalherbizid Glyphosat absterben, weshalb der Einsatz nicht üblich sei. Doch genau das ist eine mögliche Anwendung von Glyphosat: Landwirte können damit die Pflanzen vor der Ernte totspritzen, um die Reifung und den Erntezeitpunkt zu steuern.

QUELLE:
► Meldung Oekotest.de vom 27.05.2021

Dr. Greta Riel

Senf im Test
Behr's Verlag