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  • Verstärkte Untersuchungen von schwarzem Pfeffer aus Brasilien

    Weltweit kommt es immer wieder zu Salmonellose-Ausbrüchen durch kontaminierten Pfeffer. Aufgrund von Salmonellen-Nachweisen in nicht zerkleinertem, schwarzem Pfeffer aus Brasilien verordnete die EU die Untersuchung dieser scharfen Früchte bei der Einfuhr ab Januar 2019 mit, in der Regel, je 10 Proben pro Warensendung. Dabei umfasst eine Sendung meistens mehr als 20 Tonnen.

    Das Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg untersuchte seit Beginn der EU-Kontrollmaßnahme 2019 bis heute 185 Sendungen nicht zerkleinerten, schwarzen Pfeffers aus Brasilien.

    QUELLE:
    ► Meldung Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg vom 21.04.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Im Jahr 2020 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover 260 Hühnereiproben aus niedersächsischen Erzeugerbetrieben auf Salmonellen untersucht, wobei eine Probe in der Regel aus jeweils zehn Eiern besteht. Die Eier einer Probe werden gemeinsam untersucht, jeweils getrennt nach Eierschale und Eidotter. Auf die Untersuchung des Eiklars wird verzichtet, da es wirksame Substanzen enthält, die unter anderem auf Salmonellen antimikrobiell wirken. Sowohl bei den Planproben als auch Verdachtsproben wurden keine Salmonellen nachgewiesen.

Im Jahr 2019 wurden im Institut insgesamt 284 Hühnereiproben untersucht. Bei den 252 Planproben wurden keine Salmonellen nachgewiesen. Von den 30 Verdachtsproben waren 26 nicht zu beanstanden. Bei vier dieser Verdachtsproben wurden Salmonellen nachgewiesen, drei Mal auf der Eischale und in einem Fall auf der Schale und im Eidotter.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Hühnereiern auf Salmonellen

Die Anzahl der gemeldeten Krankheitsfälle beim Menschen, die durch Campylobacter-Bakterien und Salmonella-Bakterien ausgelöst wurden, scheint sich in den letzten fünf Jahren stabilisiert zu haben. Dies geht aus dem neuesten Bericht über Zoonosen hervor, den die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) vorgelegt haben.

Campylobacteriose betraf im Jahr 2019 über 220 000 Menschen. Salmonellose war mit etwa 88 000 Betroffenen die zweithäufigste gemeldete Zoonose in der EU. Von 66 113 Proben verzehrfertiger Lebensmittel wurden 0,3 % positiv auf Salmonella getestet. Von 191 181 nicht verzehrfertigen Proben waren 1,5 % positiv.

QUELLE:
► Meldung Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 25.02.2021

Dr. Greta Riel

Fälle von Campylobacter und Salmonella in der EU stabil

Dem Umstand gemäß, dass sich Listeria monocytogenes in Lebensmitteln vermehren 2020 hat das Niedersächsische. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) 356 Feinkostsalate auf ihre Zusammensetzung, auf Zusatzstoffe und auch mikrobiologisch untersucht. Beanstandet oder bemängelt wurden 123 Proben (entspricht 35 Prozent der Proben). Aufgrund von Mehrfachbeanstandungen/-bemängelungen einzelner Proben war die Summe der Beanstandungen größer als die Anzahl der beanstandeten Proben.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Feinkostsalaten
Behr's Verlag