Dienstag, 27. Oktober 2020

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  • Gekochte Karotten können allergische Reaktionen auslösen

    Der Verzehr roher Karotten löst bei vielen Menschen Allergien aus. Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung können aber auch gekochte Karotten diesen Effekt haben. Dies hat ein Forschungsteam der Universität Bayreuth jetzt herausgefunden. Zwar nimmt das Allergen der Karotte, „Dau c 1“ genannt, im hocherhitzten Zustand eine für Allergiker ungefährliche Struktur an. Doch sobald die Temperatur auf etwa 25° C sinkt, kehrt es weitgehend in seine natürliche Struktur zurück. Zwar sei diese Fähigkeit laut der Wissenschaftler in einigen Fällen schwächer ausgeprägt als vor der Erhitzung, aber grundsätzlich bleibe sie erhalten. 

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Universität Bayreuth vom 21.09.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock analysierte Beeren der Saison 2020 auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Untersucht wurden 23 Proben verschiedener Beeren: 10 Proben Erdbeeren, 6 Proben Himbeeren, 5 Proben Johannisbeeren, 2 Proben Brombeeren. Die Beeren stammten überwiegend aus deutschem Anbau (19 Stück) und vier Proben Himbeeren aus Portugal, Polen und Großbritannien. Alle Früchte waren aus konventionellem Anbau und wurden dem Handel in Mecklenburg-Vorpommern entnommen oder stammten direkt aus der Handelsware von den Erzeugern.

QUELLE:
► Pressemitteilung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern vom 17.09.2020

Dr. Greta Riel

Untersuchungen auf Wirkstoffrückstände in Beeren

Mitte August übergab der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE), Bundesernährungsministerin Klöckner ein Gutachten für einen nachhaltigen Umbau der Ernährungspolitik. Neben einer grundsätzlichen Neuausrichtung fordert der Beirat in dem Papier auch ein Klimalabel für Lebensmittel. 

In der Ernährungsindustrie gibt es zwar schon verschiedene Klimalabel, aber noch keine einheitliche Methode, um Umweltinformationen umfassend darzustellen.  Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der BVE, betont, dass die Energie der Unternehmen zurzeit eher in Identifikation von Potenzialen zur Reduktion und Kompensation von Emissionen gehe.

QUELLE:
► Meldung Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. vom 02.09.2020

Dr. Greta Riel

Ein Klimalabel für Lebensmittel?
Behr's Verlag