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  • Online-Händler muss vor Bestellung über Lebensmittel-Zutaten informieren

    Online-Händler muss vor Bestellung über Lebensmittel-Zutaten informieren

    Laut einem Urteil des Kammergerichts Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gegen die „Bringmeister GmbH“ ist ein Lieferservice verpflichtet, Kunden vor der mit Kosten verbundenen Bestellung im Internet über Zutaten und Allergene der angebotenen Lebensmittel sowie über die Aufbewahrungsbedingungen und den Verzehrzeitraum zu informieren. Im Internetshop der „Bringmeister GmbH“ fehlten Pflichtangaben beispielsweise bei Kartoffelchips, Schokoriegeln und Tiefkühl-Pizzen. Vor dem Kammergericht Berlin hatte sich die „Bringmeister GmbH“ auf seine besonderen Geschäftsbedingungen berufen. Kunden, die nach Auswahl der Lebensmittel auf den Button „Jetzt bestellen“ klicken, verpflichten sich damit nicht etwa zum Kauf der Lebensmittel ‒ verbindlich bestellen diese lediglich deren kostenpflichtige Lieferung.

    QUELLE:
    ► Urteil des Kammergerichts Berlin vom 23.01.2018 (Az. 5 U 126/16) – nicht rechtskräftig

    Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
    Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Wie viel Nitrat ist in gemüsehaltigen Smoothies?

Hygiene & HACCP

Gemüsehaltige Smoothies werden von vielen Verbrauchern als schnelle, gesunde Zwischenmahlzeit betrachtet. Durch die Verarbeitung von Gemüse können wichtige Nährstoffe, aber auch Nitrat über nitratreiche Zutaten (z. B. Spinat, Grünkohl) in die Getränke gelangen.

QUELLE:
► Informationsdienst des CVUA Karlsruhe vom 13.02.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Wie viel Nitrat ist in gemüsehaltigen Smoothies?

Hautdiphtherie: Mehr Infektionen durch Haustiere?

Mikrobiologie

In Deutschland steigt möglicherweise die Zahl von zoonotischen Infektionen mit Corynebacterium ulcerans, das auch von Haustieren übertragen werden kann. Im Konsiliarlabor für Diphtherie am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden zwischen 2011 und 2016 in 66 Isolaten C. ulcerans nachgewiesen ‒ 56 Proben waren von Haut oder Weichteilen entnommen worden. Lediglich sechs Isolate stammten aus dem Mund-Rachen-Raum ‒ dem üblichen Ausgangsort einer Diphtherie.

QUELLE:
► Epidemiologisches Bulletin Nr. 8 des RKI vom 22.02.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Hautdiphtherie: Mehr Infektionen durch Haustiere?

Neonicotinoide: Risiken für Bienen bestätigt

QM & QS

Den Bewertungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zufolge stellt die Mehrzahl der Anwendungen von Neonicotinoid-haltigen Pestiziden ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar. Die EFSA hat die Risikobewertungen für die Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam aktualisiert, die in der EU aufgrund der von diesen ausgehenden Bedrohung für Bienen aktuell Beschränkungen unterliegen. Mit den neuen Schlussfolgerungen werden die Ergebnisse von 2013 aktualisiert, nach deren Veröffentlichung die EU-Kommission die Verwendung der drei Neonicotinoide kontrollieren ließ.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 28.02.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neonicotinoide: Risiken für Bienen bestätigt
Behr's Verlag