Samstag, 22. September 2018

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  • Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen

    Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen

    Eine Mischung aus pflanzlichen Fetten und Milch darf nicht als „Creme fraîche“ bezeichnet werden. Der Hersteller eines Mischfettes hatte sein Produkt mit der Angabe „Crème fraîche“ in großer Form auf dem Deckel gekennzeichnet ‒ die Beschreibung „zu verwenden wie“ jedoch in kleinerer Form. Die Wettbewerbszentrale beurteilte die Aufmachung des Produktes als irreführend und reichte Klage ein. Das Landgericht Hamburg hat dieser Klage in erster Instanz stattgegeben.

    QUELLE:
    ► Lebensmittelklarheit vom 03.08.2018

    Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
    Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen Importproben auf Mykotoxine untersucht. Dabei wurden von 2015 bis 2017 insgesamt 106 Importproben (2016: 22 Proben) analysiert. Die meisten Proben stammten aus der Türkei und nur wenige aus dem Iran, aus Georgien, Aserbaidschan, Jordanien, Ägypten und Australien. Von 2015 bis 2017 wurden bei Haselnüssen, Sultaninen und Gewürzen die EU-Vorschriften eingehalten ‒ Pistazien und getrocknete Feigen waren immer wieder auffällig.

QUELLE:
► Informationsdienst des CVUA Sigmaringen vom 12.07.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine

Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend

Hygiene & HACCP | QM & QS

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Grundlage der Gehaltsdaten aus dem Bundesweiten Überwachungsplan (BÜp) 2015 und dem Monitoring 2015 die Gehalte von Blei und Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung gesundheitlich bewertet. Das BfR kommt für Deutschland zu dem Ergebnis, dass bei den geprüften Produkten der Kategorie „Milchnahrung in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ sowie „Getreidebeikost in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Cadmium aktuell nicht wahrscheinlich ist. Dieses gilt für Kinder der Altersgruppe 0,5 bis <3 Jahre sowohl bei durchschnittlichem als auch bei hohem Verzehr.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 21.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend

Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017

QM & QS

Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) hat es bei den weltweiten Anbauflächen von gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen in 2017 einen Anstieg um 3 % (= 4,7 Mio. Hektar) auf 189,8 Mio. ha (2016: 185,1 Mio. ha) gegeben. Die USA, Brasilien, Argentinien, Kanada und Indien bewirtschaften 95 % dieser Fläche mit GVO. Insgesamt werden weltweit in 67 Ländern GV-Getreidearten eingesetzt ‒ unter anderem in 24 Ländern im Anbau (19 Entwicklungsländer, fünf Industrienationen). In 43 Ländern werden durch Biotechnologie gewonnene Getreidearten einem formalen Einfuhrregime unterworfen und zu Lebens- und Futtermitteln verarbeitet.

QUELLE:
► International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) vom 26.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017
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