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  • Infektionen mit E. coli nach Verzehr von Frühlingszwiebeln

    Ein E. coli-Ausbruch in Dänemark, bei dem innerhalb von knapp 4 Wochen mehr als 60 Menschen erkrankten, wird in Zusammenhang mit Frühlingszwiebeln aus Ägypten in Verbindung gebracht. Enteroinvasive E. coli (EIEC) werden häufig mit Reisedurchfall in Verbindung gebracht, bei den 68 Erkrankten war dies jedoch nicht der Fall.
    Eine gemeinsame Untersuchung des Statens Serum Institut (SSI), der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Fødevarestyrelsen), der örtlichen Krankenhäuser und des DTU Food Institute ergab, dass die Infektionsquelle des Ausbruchs vermutlich Frühlingszwiebeln eines niederländischen Lieferanten, die in verzehrfertigen Salaten verwendet wurden. Die Frühlingszwiebeln wurden über drei Einzelhandelsketten verkauft.

    QUELLE:
    ► Meldung Food Safety News vom 29.12.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Der Deutsche Bundestag hat am 20. Mai 2021 das Gesetz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Verbot des Kükentötens beschlossen. Es trat am 1. Januar 2022 in Kraft. Damit ist Deutschland weltweit Vorreiter auf diesem Gebiet. Jedes Jahr wurden allein in Deutschland etwa 45 Millionen Hühnerküken kurz nach dem Schlüpfen getötet. Dabei handelt es sich um die männlichen Geschwister der Legehennen. Die weiblichen Küken werden zu den Legehennen, die die Konsumeier legen. Die für die Produktion von Eiern gezüchteten Hühnerrassen eignen sich aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Produktqualität weniger für die Erzeugung von Fleisch. Männliche Küken dieser Legerassen wurden daher bislang in den meisten Fällen nicht aufgezogen und direkt nach dem Schlupf getötet.

QUELLE:
► Meldung Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 01.01.2022

Dr. Greta Riel

Verbot des Kükentötens

In einem Landesüberwachungsschwerpunkt des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) sollten Erfahrungswerte zur mikrobiologischen Belastung, speziell zum Ende der deklarierten Mindesthaltbarkeit gesammelt werden. Hierzu wurden dem Einzelhandel während des laufenden Jahres Proben von Mozzarella entnommen, nach den Vorgaben der Hersteller gelagert und anschließend sensorisch und mikrobiologisch untersucht.
Fünf (20 %) der Mozzarellaproben waren zum Zeitpunkt der Untersuchung, also am Ende der deklarierten Mindesthaltbarkeit, aufgrund der Überschreitung von Warn- oder Richtwerten in Zusammenhang mit sensorischen Abweichungen zu beanstanden.

QUELLE:
► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Greta Riel

Mozzarella-Qualitätscheck zum Ende des MHD

Ökotest hat 20 Produkte getestet, darunter Räucherlachse aus Aquakultur (also Zuchtlachse) und geräucherte Wildlachse. Im Labor wurden alle Produkte auf unerwünschte Inhaltsstoffe überprüft. Dabei ging es unter anderem um Schwermetalle wie Cadmium, Blei oder Quecksilber und um Keimbelastung. Rückstände von Arzneien bei Zuchtlachsen und Nematoden bei Wildfischen.

Nach Auswertung der Laborergebnisse und der Rückläufe aus umfangreichen Fragebögen zu Tierwohl, Ökologie und Fischfang wird ein Räucherlachs mit Bestnote empfohlen, fünf weitere werden mit „gut“ bewertet.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 29.11.2021

Dr. Greta Riel

Räucherlachs im Test

Ökotest hat 20 Zubereitungen auf Basis von Soja, Mandel, Hafer, Kokos, Cashew oder Lupine untersucht. Im Fokus standen dabei die Inhaltsstoffe. Insgesamt wurden zehn Produkte mit "sehr gut" bewertet.

In zwei veganen Joghurts im Test steckt das krebsverdächtige Spritzmittel Glyphosat. Es stammt vermutlich aus der konventionell angebauten Hauptzutat Soja. In allen übrigen Produkten hat das Labor keine Pestizide gefunden.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 11.11.2021

Dr. Greta Riel

Veganer „Joghurt“ im Test
Behr's Verlag