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Neues zu Themen rund um HACCP

Toxikologische Referenzwerte für Fusarien-Toxine

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Gesundheit

Ende 2011 hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine wissenschaftliche Stellungnahme zu den Risiken durch die Fusarien-Toxine (Mykotoxine) T-2 und HT-2 für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Lebens- und Futtermittel veröffentlicht und für die tägliche tolerierbare Aufnahmemenge einen Gruppen-TDI von 100 ng/kg Körpergewicht (0,10 μg/kg KG) für die Summe von T-2- und HT-2-Toxinen abgeleitet.

Die EU-Kommission beauftragte die EFSA in 2015 mit der Überprüfung der toxikologischen Eigenschaften der modifizierten Formen der T-2- und HT-2-Toxine.

QUELLEN:
► EFSA Journal (15 (1): 4655 (53 pp.)) vom 26.01.2017: www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4655
► EFSA Journal (9 (12): 2481 (187 pp.)) vom 19.12.2011: www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/2481

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Toxikologische Referenzwerte für Fusarien-Toxine

Schädlingsbekämpfung – Präventivprogramm im Hygienemanagement

Hygiene & HACCP | QM & QS

Umgangssprachlich wird die Schädlingsbekämpfung als Sammelbegriff von Aktionen gegenüber unerwünschten Organismen in unterschiedlichen Bereichen verwendet. Bei näherer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass die Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung sehr unterschiedlich sein können, und zwar in Abhängigkeit davon, wo und gegen welche Organismen welches Gut zu schützen ist. So unterliegt die Schädlingsbekämpfung zum einen Regelungen des Pflanzenschutzes („Pestizide“), andererseits aber solchen Bereichen, die außerhalb des Pflanzenschutzes zu betrachten sind.

QUELLEN:
► BAuA vom 30.07.2014: www.baua.de/de/Chemikaliengesetz-Biozidverfahren/Biozide/pdf/Allgemeine-Kriterien-Version1-3.pdf?__blob=publicationFile&v=3
► LAVES: www.laves.niedersachsen.de/tiere/schaedlingsbekaempfung/aktuell/schaedlingsbekaempfung-im-lebensmittelbereich-123954.html
► Umweltbundesamt (UBA): www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/faq_rodentizide_3.auflage.pdf
► Praxishandbuch „Hygiene und HACCP“ (Kapitel V.7: Schädlinge in Lebensmittelbetrieben), Behr`s Verlag Hamburg, 47. Ausgabe

Food & Hygiene 03/2017, S. 21 f., Behr's Verlag

Schädlingsbekämpfung – Präventivprogramm im Hygienemanagement

Fusobakterien und Ernährung: Beeinflussung des Darmkrebsrisikos?

Mikrobiologie | Gesundheit

Sich vollwertig ernährende Menschen sind in zwei prospektiven Beobachtungsstudien seltener an Tumoren erkrankt, in denen Gene von Fusobacterium nucleatum ermittelt wurden. Bei Tumoren ohne Nachweis des Darmbakteriums bestand keine Verbindung zum Ernährungsverhalten. Der Nachweis von F. nucleatum ist häufig mit einem aggressiven Verlauf von bestimmten Krebsen des Dickdarms (Kolorektalkarzinome) verbunden. F. nucleatum gehört zu den Darmbakterien, die durch eine westliche Kost mit einem hohen Anteil von rotem und verarbeitetem Fleisch begünstigt werden.

QUELLE:
► JAMA Oncology vom 26.01.2017:
http://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/article-abstract/2598745

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Fusobakterien und Ernährung: Beeinflussung des Darmkrebsrisikos?
Behr's Verlag