Behr's Verlag
  • Bio-Plastik auch für Lebensmittel

    Abbaubare Kunststoffe mit neuartiger Beschichtung sichern Haltbarkeit und Aroma

    Bio-Plastik auch für Lebensmittel

    Aromadicht und abbaubar: Eine neuartige Beschichtung macht Folien aus Bio-Plastik auch für Lebensmittel zu einem funktionellen und umweltfreundlichen Material. Bisherige abbaubare Kunststoffe schützen die Ware nicht ausreichend vor Gerüchen, Sauerstoff und Wasserdampf. Die neu entwickelten Biopolymere lösen dieses Problem, und sind dennoch kompostierbar: Außer Sand bleibt nichts übrig.

    Plastikverpackungen sind ein großes Umweltproblem - die bioabbaubaren Funktionsschichten könnten jedoch zukünftig auch Lebensmittel auf umweltfreundliche Art schützen.

    In Deutschland werden jährlich fast drei Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen entsorgt. Nicht einmal die Hälfte davon wird wiederverwertet. Der Rest wird verbrannt oder landet in der Natur. Bis sich eine normale Plastiktüte zersetzt hat, dauert es rund 400 Jahre. Plastikflaschen brauchen 450 Jahre, Nylonnetze für den Fischfang sogar 600 Jahre. Daher wird fieberhaft nach Alternativen zu erdölbasierten Kunststoffen gesucht, die sich vollständig biologisch abbauen lassen.

Neues zu Themen rund um HACCP

Mexiko meldet erneut H7N3-Vogelgrippe

Mexiko meldet erneut H7N3-Vogelgrippe

industrie

Im Westen Mexikos ist die H7N3-Vogelgrippe ausgebrochen. Bisher wurden mehr als 280.000 Federtiere gekeult, um den Ausbruch zu kontrollieren. Die beiden betroffenen Legehennen-Betriebe liegen im Umland von San Francisco de los Romo im Bundesstaat Aguascalientes.

Brasilien: Neue GVO-Anbauzahlen

Brasilien: Neue GVO-Anbauzahlen

industrie

Nach Meldungen von Ende 2012 steigt der Anteil der Anbauflächen mit gentechnisch veränderten Sojabohnen, GV-Mais und GV-Baumwolle in Brasilien in der Anbauperiode 2012/2013 um 14 % auf 37,1 Mio. Hektar. In 2013 wird eine Rekordernte von 80 Mio. t bei Sojabohnen erwartet, von denen 89 % auf GV-Sorten entfallen sollen.

Einigung auf staatliche Antibiotika-Datenbank

Einigung auf staatliche Antibiotika-Datenbank

industrie | handwerk

Die staatliche Antibiotika-Datenbank soll als Erweiterung der bestehenden HIT-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) programmiert werden. Darauf einigten sich die Agrarminister in der 3. Kalenderwoche 2013 auf einem Treffen in Berlin. Die technischen Voraussetzungen hierfür sollen umgehend realisiert werden. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, parallel zum laufenden Verfahren für eine Novellierung des Arzneimittelgesetzes bereits jetzt die notwendigen Rechtsverordnungen in Angriff zu nehmen.

Pflanzenschutz: Gezielter und nicht mehr als früher

Pflanzenschutz: Gezielter und nicht mehr als früher

industrie | handwerk

Die deutschen Landwirte setzen Pflanzenschutzmittel im notwendigen Maß ein. Dieses ergab eine fünfjährige Erhebung des „Netz Vergleichsbetriebe Pflanzenschutz“ − einem gemeinsamen Projekt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), der Ländereinrichtungen des Pflanzenschutzes und des Julius Kühn-Instituts (JKI) und Bestandteil des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.