Freitag, 09. Dezember 2016

Passwort vergessen?
  • Mikro- und Nanoplastik

    Ein zunehmendes Problem in Lebensmitteln?

    Mikro- und Nanoplastik

    An den Auswirkungen, die Kunststoffabfälle in Meeren und Gewässern auf natürliche Lebensräume und die Tierwelt haben können, besteht weltweites Interesse. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat nunmehr erste Schritte in Richtung einer zukünftigen Bewertung potenzieller Risiken für Verbraucher durch Mikro- und Nanokunststoffe in Lebensmitteln, insbesondere Meeresfrüchten, unternommen. Das EFSA-Gremium für Kontaminanten in der Lebensmittelkette (CONTAM) hat die vorhandene Literatur zu dieser Thematik umfassend ausgewertet und festgestellt, dass die Daten über Auftreten, Toxizität und Verbleib dieser Materialien für eine vollständige Risikobewertung noch unzureichend sind. Allerdings zeigte sich auch, dass die Nanokunststoffe besondere Aufmerksamkeit verlangen und Forschungsschwerpunkte erforderlich sind, um die vorhandenen Wissenslücken zu schließen und um zu einer sachgerechten Beurteilung möglicher gesundheitlicher Risiken für den Menschen zu gelangen.

    QUELLEN:
    ► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 23. Juni 2016:
    www.efsa.europa.eu/de/press/news/160623
    ►  Stellungnahme Nr. 13 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 30.April 2015:
    www.bfr.bund.de/cm/343/mikroplastikpartikel-in-lebensmitteln.pdf
    ►  EEA Report No 2/2015 („State of Europe`s seas”):
    www.kowi.de/Portaldata/2/Resources/horizon2020/coop/EEA-State-of-Europes-Seas.pdf
    ►  „GESAMP Workshop on Sources, fate and effects of microplastics in the marine environment”:
    www.gesamp.org/gesamp-workshop-on-sources_-fate-and-effects-of-microplastics-in-the-marine-environment

    Food & Hygiene Praxis, Behr's Verlag, Ausgabe 03/2016, S. 2ff.

Neues zu Themen rund um HACCP

Behr's Verlag