Dienstag, 30. August 2016

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  • Beanstandungen bei Tieren und Lebensmitteln 2014

    Tierarzneimittel und unerwünschte Stoffe

    Beanstandungen bei Tieren und Lebensmitteln 2014

    In einen umfassenden Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) werden die Monitoringdaten für eine Reihe von Tierarzneimitteln, nicht zugelassenen Stoffen und Kontaminanten zusammengefasst, die in Tieren und Lebensmitteln tierischen Ursprungs nachgewiesen wurden. Im Jahr 2014 wurden von den 28 EU-Mitgliedstaaten insgesamt 736.907 Proben gemeldet – ein Rückgang im Vergleich zu den mehr als eine Million Proben des Vorjahresberichtes mit den Daten aus 2013. Im Jahr 2014 wurden bei den „gezielten“ Stichproben, d. h. Proben zur Aufdeckung der illegalen Anwendung bzw. zur Kontrolle der Einhaltung von Höchstmengen, ein leichter Anstieg nicht-konformer Proben mit 0,37 % –, verglichen mit 0,25 % bis 0,34 % in den vorangegangenen sieben Jahren – festgestellt. Insgesamt zeigen die gemeldeten Daten eine hohe Einhaltungsquote der rechtlichen Vorgaben und belegen die Sinnhaftigkeit des EU-Monitoringsystems und dessen Beitrag zum Verbraucherschutz.

    QUELLEN:
    ► „Report for 2014 on the results from the monitoring of veterinary medicinal product residues and other substances in live animals and animal products” vom 25. Mai 2016: www.efsa.europa.eu/sites/default/files/scientific_output/files/main_documents/923e.pdf
    ► „Monitoring 2014“: www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/01_Lebensmittel/01_lm_mon_dokumente/01_Monitoring_Berichte/lmm_bericht_2015.pdf?__blob=publicationFile&v=3

    Prof. Dr. W. Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

So denkt die amtliche Überwachung

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen

Niedersachsen ist von den größten landwirtschaftlichen Betrieben Deutschlands geprägt, aber auch in der Lebensmittelverarbeitung und -herstellung haben zahlreiche Firmen ihren Sitz in diesem Bundesland. Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), gibt in einem Interview Einblicke in aktuelle Entwicklungen und liefert zudem Praxistipps für die Qualitätsmanager.

QUELLE:
►  QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 1|2016, S. 14ff, Dr. Jörg Häseler

So denkt die amtliche Überwachung

TSE: Risikomaterial weiter entfernen und vernichten

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Nach aktueller Rechtslage muss in der EU bei der Schlachtung von Rindern, Schafen und Ziegen das „Spezifizierte Risikomaterial (SRM)“ entfernt und vernichtet werden. Zum SRM zählen Schädel, Mandeln und Rückenmark von Tieren >12 Monate sowie Milz und Ileum von Tieren aller Altersklassen. Diese Regelung soll den möglichen Eintrag von TSE-infiziertem Material in die Lebensmittel- und Futtermittelkette verhindern.

QUELLE:
► Gemeinsame Stellungnahme Nr. 17 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 02.12.2015 (veröffentlicht: 21.06.2016)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

TSE: Risikomaterial weiter entfernen und vernichten

EFSA: Fleischverderb während Lagerung und Transport

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Die EFSA hat den Einfluss von Zeit und Temperatur auf das Wachstum von Verderbnisbakterien bei frischem Rindfleisch, Schweinefleisch, Lamm und Geflügel bewertet. Die Experten der EFSA verglichen unter Rückgriff auf Vorhersagemodelle das Wachstum von Fleisch verderbenden Bakterien mit dem Wachstum krankheitserregender Bakterien. Den Sachverständigen zufolge wachsen Verderbnisbakterien bei gleichen Bedingungen schneller.

QUELLE:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 30.06.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Fleischverderb während Lagerung und Transport
Behr's Verlag